Aktuelles
Wilinaburgia Nr. 245 ist erschienen
Volker Schmidt | 29.10.2019

Die Nummer 245 des Mitteilungsblattes ist in diesen Tagen auf dem Weg zu Ihnen.

Sie können, wenn Sie einen Zugang zum Mitgliederbereich haben, das Heft schon online lesen.

Hier finden Sie das Editorial.

Liebe Leserinnen und Leser,

das nahende Jahresende verleitet zum Rückblick.

Der geschieht gewohnheitsmäßig auch in der „Herbst-Ausgabe“ des Mitteilungsblattes. Die Jahreshauptversammlung unseres Vereins diente dazu und beleuchtete seine vielfältigen Aktivitäten, unter denen die Unterstützung des Gymnasium Philippinum einen bedeutenden Platz einnimmt. Und dabei ist die Vorstellung des Spektrometers durch Wolfgang Radkovsky und Dr. Markus Horz nur die Spitze des Eisbergs.

Wenn am Ende der Verabschiedung des Abiturjahrgangs wie immer die Zukunft beschworen wird, für die erfolgreich gelernt worden sei, so ist auch diesmal wieder in der Rückschau viel davon die Rede, was in den elend langen Jahren von der Klasse 5 bis in die Q 4 (Qualifikationsphase, früher Oberprima und am Philippinum immer „13“ genannt, obwohl auch diesmal noch eine „12“ das Abitur ablegte) gelernt oder auch

nicht gelernt wurde und natürlich auch davon, was sich der Redner – Rednerinnen gab es keine – so von der viel zitierten „Zukunft unseres Landes“ wünscht. Was ich ihr jedenfalls nicht wünsche, ist, jemals das zu erleben, was Christian Kramer , der Redner des Abiturjahrgangs, etwas eigenwillig als Vergleich für die 12 Jahre Gymnasium bemühte: Diktatur und Krieg.

Einen heiteren Rückblick brachte dagegen die Verabschiedung von Gudrun Ehlert-Lorenz, Susanne Neuser, Martin Russ und Volker Schmidt. Sie war zugleich auch die Premiere für den neuen Musikpavillon als allgemeiner Veranstaltungsort der Schule.

Jedenfalls blickten die vier während ihrer abschließenden Gesprächsrunde ohne Zorn zurück auf ihr Lehrerleben, ja sie ließen sogar durchblicken, dass sie sich in einem reduzierten Umfang durchaus weiter im Schulleben engagieren könnten. Die beiden Herren hatten dies durch eine Verlängerung ihrer Dienstzeit um ein Schulhalbjahr jedenfalls gezeigt.

Schließlich bilden die einzelnen Beiträge im Heft noch einmal erhellende Rückblicke, die so manches in unserer Gegenwart verständlicher machen. Ein Meister des historischen Rückblicks war unbestritten unser langjähriger Schriftleiter Eugen Caspary, dessen Arbeit noch einmal ausführlicher gewürdigt wird.

Doch der Blick geht auch nach vorn. Insbesondere deshalb, weil unser Verein im Jahr 2021 sein einhundertjähriges Jubiläum feiern wird. Merken Sie sich den 10. Juli 2021

vor. An diesem Tag wollen wir dieses Ereignis feiern.

Der Vorstand hat mit den konkreten Planungen begonnen. Und natürlich ist Ihre Mitarbeit willkommen.

Wenn Sie Anregungen und Ideen haben, teilen Sie sie dem Vorstand bitte mit. Und insbesondere bittet Sie das Festschrift-Komitee sehnlich darum, einige Zeilen darüber zu

schreiben, was Ihnen der Verein und sein Mitteilungsblatt bedeuten. Oder Sie raffen sich sogar zu einem kleineren Beitrag auf, von dem Sie denken, dass die Festschrift der richtige Ort für ihn wäre.

Bevor Sie sich aber an die Arbeit machen, nehmen Sie sich die Zeit und lesen das neue Heft. Wie viele von Ihnen, beginne ich dabei übrigens nicht am Anfang, sondern lese mit Interesse, was die Jahrgänge über ihre Treffen berichten und welche Neuigkeiten sich in der Briefmappe finden. Vor der teuflisch schnellen digitalen Epoche stiftete sie neben den persönlichen Nachrichten und den schon lange nicht mehr veröffentlichen Spendenlisten den tieferen Zusammenhalt unter den 2000 Mitgliedern weltweit.

Ob, wie im Oktober in Meran erlebt, das eben gepostete Bild des eben mit dem

Smartphone geschossenen Fotos des eben frisch gezapften Bieres an der Passer-Promenade das zu leisten vermag, bezweifle ich.

Dass die Wilinaburgia mit ihrer von Andreas Blum liebevoll betreuten Homepage jedoch durchaus auf der Höhe der Zeit ist, können Sie einfach einmal testen:

www.wilinaburgia.de

Ihnen allen wünschen Frank Bröckl und ich eine frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr.

Volker Schmidt

 

P.S.: Der Umbruch dieses Heftes brachte die Macher ins Schwitzen. „Heftseiten sind keine Gummmiseiten“, meinte einmal ein Profi zu mir. Im nächsten Heft werden Sie eine Rezension über Günther Stahls „Wiesbadener Anthologie 7“ und Christof Eschenröders „Streifzüge durch die Geschichte der Verhaltenstherapie“ sowie eine Gegendarstellung von Ursula Braun-Moser lesen können. Auch eine weitere Luftaufnahme von Alfred Boye wird noch erscheinen, ebenso ein Nachruf auf die verstorbene Kollegin Heike Simon von Hans-Helmut Hoos.

Hinzuweisen bleibt auch auf einen Vortrag von Almut

Seiler Dietrich im Rosenhang-Museum. Am 10. November

um 14 Uhr liest sie aus ihrer Erica de Bary-Biographie.

 



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