Aktuelles
  • Peter Ludwig, Christiane Hülsemann (Nichte), Elsbeth Volk und Eugen Rudolf Ancke

  • Die Goldjubilare mit Heinz Kahlheber (3. v.r.) und Eugen Rudolf Ancke (5. v. l.)

Jahreshauptversammlung 2022
Volker Schmidt | 14.05.2022

Am 7. Mai fand in der Mensa des Gymnasium Philippinum Weilburg die diesjährige Jahreshauptversammlung der „Wilinaburgia“, des Vereins der ehemaligen Angehörigen und der Freunde des Philippinums statt. Der Vorsizende Eugen Rudolf Ancke bedankte sich bei der Eröffnung bei den zahlreich erschienenen Mitgliedern für ihr kommen, dem Hausherrn und Schulleiter Stefan Ketter für die Gastfreundschaft sowie dem Mensabetreiber Lohmann für die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen. Ganz besonders begrüßte Ancke Heinz Kalheber, den Ehrenvorsitzenden des Vereins, seine Gattin Hildegard und die Goldabiturienten, die   ihr Jubiläum zusammen mit ihrem damaligen Klassenleiter Heinz Kalheber nicht nur auf der Versammlung feierten.
Nach der Ehrung der verstorbenen Mitglieder und der Genehmigung des Protokolls der letzten Hauptversammlung im Herbst 2021, die coronabedingt die Jahre 2020 und 2021 umfasste, berichtete der Vorsitzende des 1900 Mitglieder starken Vereins über das letzte Geschäftsjahr. Dabei hob er die gute Zusammenarbeit mit der Schule hervor, deren wirken erneut in vielfältiger Weise unterstützt worden war. Hier nannte er die Förderung des Medien- und Lernzentrums (MLZ), der Bibliothek, des Zeitzeugentages zu den Verhältnissen in der ehemaligen DDR und die Unterstützung zahlreicher Exkursionen.
Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit selbt lag 2021 im 100-jährigen Vereinsjubiläium. Leider musste die zusammen mit der Schule geplante Festwoche wegen der Corona - Situation ausfallen. Eine Feier mit Festakt wird aber in diesem Jahr am 16. Juli nachgeholt werden. Mit einer überaus positiv aufgenommen Festschrift, der Stiftung einer Ehrentafel für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten ehemaligen Schüler und Lehrer des Philippinums und dem vom 2. Vorsitzenden Peter Ludwig zusammengetragenen Nachlass des bedeutenden Lateinlehrers Johnn Philipp Krebs konnte der Verein allerdings zentrale Punkte seines Jubiläumsprogramms umsetzen.
In diesem Jahr soll am 14.7. ein Sponsorenlauf und ein Sondervortrag im Rahmen der naturwissenschaftlichen Vortragsreihe das Jubiläumsprogramm abrunden.
Nach dem Kassenbericht von Dr. Markus Horz entlastete auf Vorschlag der Kassenprüfer Dietmar Große und Gerhard Pauligk die Versammlung den Vorstand. Als neue Kassenprüfer wurden Frauke Kafitz und Siri Metzger, beide Lehrerinnen am Gymnasium, gewählt.
Der Vorsitzende konnte bei den traditonellen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft mit Elsbeth Volk aus Niedershausen eine Abiturientin des Jahres 1947 begrüßen, die nun 75 Jahre dem Verein angehört. Frau Volk erzählte kurz von den Schwierigkeiten während des Nachkriegsabiturs. Im Winter sei der Unterricht wegen fehlendem Heizmaterial praktisch ausgefallen, Hausaufgaben hätten wegen Papiermangels auf Tapetenresten angefertigt werden müssen und nicht zuletzt sei es den Abiturienten wegen des Unterrichtsausfalls gelungen, den Prüfungstermin um ein halbes Jahr zu verschieben.
Am Ende der Veranstaltung gab Schulleiter Stefan Ketter einen ausführlichen Bericht über die Situation der Schule. Die letzten beiden Jahre hätten ganz im Zeichen von Corona gestanden und der gesamten Schulgemeinde ein großes Maß an Flexibilität und Frustrationstoleranz abverlangt.
Dank des bereits seit 2016 funktionierenden i-serv-Systems an der Schule seien die Herausforderungen des digitalen Unterrichts und der Video-Konferenzen relativ problemlos zu meistern gewesen. Geholfen habe auch, dass durch die Rückkehr zur 9-jährigen Gymnasialform im vergangenen Jahr kein Abitur stattgefunden habe. Ganz besonders bedankte sich Ketter beim Schulelternbeirat. Auch die Zusammenarbeit mit dem Schulträgers sei gut gewesen. Die abklingende Pandemie gebe jetzt wieder Raum für Projekte, wie z.B. für  „Tanz für den Frieden“ am 9. Mai. Der Krieg in der Ukraine habe schließlich auch dazu geführt, dass inzwischen 2 Intensivklassen mit 23 Kindern am Gymnasium unterrichtet würden.
Am Ende bedankte sich Ancke nicht allein bei den Mitgliedern, dem gesamten Vorstand und dem Schulleiter, sondern auch unter großem Beifall bei seiner Frau Gerlinde, die ihm immer wieder manches Stück Arbeit abnehme. Schließlich forderte er dazu auf, Mitglieder zu werben und sich an der Vorstandsarbeit zu beteiligen. Diese Arbeit, die auf 12 Schultern verteilt sei, stelle keine außergewöhnliche Belastung dar und sei vor allem ein wichtiger Beitrag für die Bildungsarbeit.



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